Der Flug und der erste Tag
Die Reise:
Am 22.8 um 4.15 nachts holte uns (meine Mutter, Schwester und mich) ein Taxi von zu Hause um zum
Flughafen Tegel zu fahren.Die Fahrt ging auf Grund von Müdigkeit, Ungewissheit und Neugierde fast wortlos von statten.
Zwar hatte ich im Vorfeld versucht zu schlafen, aber da mein Rythmus durch die Vorlesungsfreie Zeit und eigentlich auch sonst total dahin is, schlief ich
- wenn man dies überhaupt so nennen kann- eine Stunde.
Da der erste von insgesamt drei Flügen nach Paris ging und man hier zwei Stunden vor Abflug da sein sollte, taten wir das auch
- anders als die Leute von der Air France. Als zu Spät, unorganisiert und für die Schlange stehenden Menschen unfair muss man deren Arbeit leider anfangs
bezeichnen.
Der erste Mitarbeiter, der ankam, bekam es leider nicht auf die Reihe die Anstehschlange zu organiseren, so dass nicht immer klar wurde, wo man sich anzustellen
habe. Zudem war er die erste viertel Stunde allein mit der doch langsam wachsenden Menschenmasse. Zum Glück waren wir recht frür da, so dass sich das warten in
Grenzen hielt. Also wurden der Koffer und die Tasche zum Gepäck aufgegeben und ich kam ohne weitere Probleme durch. Nun musste noch etwas Zeit überbrückt werden, bis
es zum Boarding ging. Langsam ging mir auch ein wenig die Muffe, da ich merkte, dass es nun wirklich ernst wird mit Abschied nehmen und Familie und Freunde
für ne ganze Zeit nicht zu sehen. Um 6.30 Uhr sollte es dann doch langsam los gehen und es hieß Abschied nehmen von Muttern und Schwester. Vorher wurde ich
jedoch noch mit einem sehr schönen Abschiesdsgeschenk überrascht: heimlich hatten meine Schwester und meine Familie an einem Büchlein für mich gearbeitet, in dem alle kleine Seiten
mit Grüßen und Glückwünschen für mich gestaltet haben, begelitend hierzu wurden alte Familienbilder formschön dazu drapier und “how to guides”,
sowie weitere hilfreiche Infos, wie Mappen und Shopping Cards eingefügt. wirklich zauberhaft und legen- wait for it and if you are lactose intolarant you may have problems,
cause the second part is – dary!
Kurze Randbemerkung, aquch an Board war eine Gruppe von mischsprachigen Männer, die irgendwie aussahen wie “Right Said Fred” ohne es zu sein, die riesige,
in Paketmaterial eingepackte Gepäckstücke bei sich trugen, diese begegneten mir dann später auch noch mal bei der Immigration in Salt lake City.
Ich umarmte sie also mehrmals, es flossen einge tränen – auch bei mir- und machte mich auf zum boarden. sie blieben noch und schauten durch die Fenster, bis ich nicht mehr
zu sehen war und sie auch nich. Auch beim schreiben und daran denken, fließen wieder ein wenig die Tränen.
Ich bestieg also den Air France Flug 8415 – nimmt man die vier weg ist es der Oceanic Flug 815 o_O, Lost ick hör dir trappsen- von Berlin Txl nach Paris Charles de Gaules und
nahm den Platz 24D ein. Nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Platz. Ich saß neben einer Inderin in traditioneller Kleidung und einem leicht
kränkelndem Mann. Leider, war die Beinfreiheit nur mittelmässig, da ich mitten in der Maschine saß und nicht vorne oder an den Notausgängen
- wie es anders geht wird der zweite Flug noch zeigen.
Entsprechend des Einstarts am Tagesanfang, ging es leider bei Air France weiter: mit guten vierzig Minuten Verspätung hob die Maschine erst ab. Da der Flug an sich
aber nicht wirklich lange gedauert hat, lies es sich aushalten mit der eingeschränkten Beinfreiheit und auch die Inderin erwies sich als solide Sitzpartnerin, weil sie die meiste Zeit
über schlief und erlaubte, dass wir den Platztrenne für den Flug hoch machten, was ein bissel Zusatz Platz geschaffen hat.
Der Servide der Flugbetleitder war an sich zufrieden stellend, ich bekam trinken, Frühstück (ein Croissant, ein Brötchen mit Käse und einen Erdbeerjoghurt)
sowie eine heiße Schokolade. Ein kleines Manko gab es jedoch an den Flugbegleitern: leider war der teilweise dicke französische Akzent- vorallem bei den Durchsagen
- recht schwer zu verstehen.So hörte ich kurz Musik, ass und trank, blätterte in meinem Geschenk und wartete auf die Landung, die aufgrund der Verspätung auch
natürlich später von statten ging und ebenso an einem anderen Ort als angekündigt stattfand – glaube ich zumindest. Wir landeten jedenfalls an Flugsteik F,
während ich für den Tranfer Flug nach Flugsteik E musste, Ich hatte demnentsprechend wenig Zeit mir den Flughafen anzugucken, sondern hetzte ein wenig rüber,
weil Charles de Gaule auch als Riesenflughafen gilt und er mir auch so ein wenig vor kam. Ich erreichte den Anschlussflug, aufgrund der awesome Laufbänder und weil durch den angeglichen
Flugsteikwechsel alles dichter beieiander war, also pünktlich – ich habe also doch ein wenig Fährtenlese- und Orientierungsskills.
Also erreichte ich: die Traummaschine. Flug Dl 171 von Paris CDG nach Salt Lake City. Die MAschine war nur halb mit Insassen besetzt und an sich hatte
ich schon einen ganz netten Sitzplatz: eine Dreierreihe für mich allein ohne Sitzbegrenzung, wo man sich also auch hätte bequem hinlegen können,
aber ich entschied mich dann nach Nachfrage für ein Reihe davor, weil dies sozusagen in der vordersten Reihe war, wo die Beinfreiheit am besten ist und hinter mir saß auch nur eine Lady,
die aber vom Liegekomfort gebraucht machte.
Ich hatte nun also alles was ich mir für einen elfstunden Flug wünschen konnte: eine Dreierreihe zu meiner freien Verfügung, Beinfreiheit to the max,
drei Delta Kissen und den Overheadmonitor direkt vor mir. Traumhaft!
Die Flugbegleiter waren tip-top freundlich und auch gut zu verstehen. Es gab ein wahres Festmahl: es gab Salat, Nudeln, Hühnchen, vegetarische Alternative
für mich (Reis mit Bohnen und Parika) im ersten Gang, allerhand getränke aus dem hause cola, caffee, wasser, ginger ale (yeah!) eis in der mitte des fluges und zum
ende hin noch lecker pizza.
Auch die videounterhalt war eigentlich okay, da es overhead programm gab musste man denke ich familienunterhaltung liefern.
darum hab ich so ziemlich alles mitgenommen, was da war: kung fu panda (diesmal natürlich auf englisch) und jack black macht nen besseren job als kerkeling, maid of honor oder wie
auch immer der film mit patrick demsey heißt, den hab ich nur im halbschlaf geguckt aufgrund des akuten schlafmangels und ein wenig auch des films, eher n chick flick halt,
nim’s island mit der kleinen aus little miss sunshine, gerald “this is spartaaaaaa” butler und einer jodie foster, die ihre
moneesque performance abliefert- des weiteren gab es n die bill engvall show, eine show, die wohl auf tbs läuft und mir bis dato gänzlich unbekannt war und mittelmässig komisch war,
weil 0815 comedy mit n bissel dem gefühl, man is noch in den 90ern, eltern, 3 kinder verschiedener intelligenzstufen, vater bestimmt mutter is der rückhalt…
dann gabs noch ne folge friends, office und again…. wait for it…. how i met your mother, und zwar die, in der lilly bei marshall und ted einzieht und es
nen schwertkampf mit den wandschwertern gibt und barneys lemon-dingens.außerdem hab ich mir noch 2 wein und fresssendungen angeguckt, die auch n fokus auf disneyland und
vegas gelegt haben sowie ne coole cnn sendung über umweltfreundliche technologien.
11 std später und einige filme und serienfolgen, sowie einigen “nom nom noms” und “gluck gluck glucks” später gings dann zur landung über,
der flug war lang aber größtenteils entspannend, wenn ich auch n bissel viel luft im bauch hatte.
wie anfangs erfragt war die nächste station salt lake city, der ort an dem man sein gepäck nochmal ein- und weiterchecken musst, doch zunächst kam emigration und customs.
easy peasy, wenig betrieb am flughafen, wir als einziger flug der durch musste und freundliche beamte, im gegensatz zu damsl in new york zumindest, das ganze ding dauerte
dann mit anstehen und finger abdruck nehmen und kurzer frage ob man mit dem pass auch nach kanada reisen konnte – antwort: ja, wenn alle papiere drin sind -
und es ging weiter aufm slc flughafen.
bei den monster of liedermaching würde rüüdi jetzt sagen…. “aaaaaaaaaaahh, …. (kürzes bedächtiges schweigen) amerika” hab kurz mal die kioske gestalkt, ob vielleicht
ein magazin von interesse am start is… nee, nur ganz viel lohan, camp rock oder sonstewas, und nix comic relavantes, obwohl der rolling stone mit robert downey jr mich in
versuchung gebracht hatte.
hier hab ich kurz mal n lappi probiert, ging aber nich, weil man da aufn flughafen für w-lan 8 euro /tag kostet… ich dachte eigtl hier wäre das
immer umsonst… also mal das handy probiert. ins us-spektrum gewechselt, überraschender weise t-mobile us als provider gehabt….
(hier aktuell leider nicht mehr) und ne sms geschrieben das so lang alles awesome lief und ich nun kurz auf den montana fichtenelch warte.
fichtenelch it was indeed, in bizarro welt.
eine sehr kleine maschine mit debbie der flugbegleiterin erwartete mich und ich stieß mir beim anstieg erstmal kurz den kopf, jeweils zwei reihen an beiden seiten
und platz für 50 plus minus 20 mann/frau/dudes/stalker.
ich saß neben nem dude, der nicht so recht stillsitzen konnte und sich auch für seine verhältnisse breit gemacht hat.
zog ein gekühltes ginger ale und chedder cheese kracker weg auf diesem flug der gefühlt so lange brauchte, wie ein trip von zuhause zur uni und schon waren
wir da.es war ca. 17 uhr ortszeit. knapp 20 stunden vom ins taxi steigen bis zum da sein vergingen dazwischen.
am flughafen gabs nen kurzen security breach, weil wohl ein esel ausversehen die falsche richtung gen schiebetür lief und wir mussten kurz warten, bis die lokale security die tür wieder frei gab.
der bozemansche flughafen is echt süß. ich glaube vier terminals und recht schön eingerichtet, mit dem ein oder anderen bären und tierschädel und auch
die lokale werbung für die geschäftre war ganz süß… zb der wollladen.
also koffer vom band holen und schon war auch carly da, die uns einsammelt und uns zu den dorms/hostels brachte.
erster eindruck schon am flughafen: mann is das schön hier…. und ruhig. ganz anders als die großstadt.
und die berge… und die wolken machten auch frivole faxen.
neben mir war noch ne japanerin, die nursery studiert, n chinese der wirtschaft studiert und noch n chinesisches mädel, bei der ich das nich mitbekam am start.
carly war ganz cool und erinnerte mich n bissel an kat frankie, vom äußeren. sie studiert grafic design, was ja wohl ziemlich cool is.
da die chinesen etwas verspätung hatten luden wir die gepäckstücke von mir uns miss japan schon mal ein, um sie bei der ankunft der chinesen noch mal komplett umzuräumen, was schon n kleiner akt war.
weil vier leute, die für mindestens ein semester da bleiben ja mindestens jeweils mit zwei koffern kommen.nebenbei zeigte mir carly ausm auto heraus, was es noch so für geschäfte gab.
carly brachte also zuerst zwei leute ins hostel, den männlichen chinesen nach south hedges, er war vorher nicht sicher wo genau er wohnt und wollte seine mutter anrufen konnte das aber nicht,
weil handy ohne signal – wie bei mir – also bei den south hedges vorbei und gefragt und schwupps: jackpot
also blieb noch ich übrig, auf zur johnstone hall mit dem [icarly]express.
sie half mir mit dem gepäck, dann wurde ich von der dame am frontdesk begrüßt, gebeten bissel papierkram auszufüllen, eigtl nur nen zettel und ne
unterschrift und bekam den schlüssel. carly freundlich wie sie ist, half mir noch die sachen in den aufzug zu packen und nach oben zu fahren,wo sie sich dann verabschiedete. der abholservice war ne echt feine sache, danke msu und carly.
das mitm lastenaufzug war so ne sache. der is nämlich nie ganz zu und man sieht quasi
immer wo man is und kann auch oben durch die decke gucken. außerdem ist die tür n schwer hoch und runter zu kriegen und ebenso das leise verlassen is son ding.
also zimmer begutachten, das zimmer is quadratisch und deswegen wohl doppelt so breit wie meins zu hause. es gibt nen quasi begehbaren aufschiebaren kleiderschrank, acht schubladen mit viel stauraum, nen bett – wirklich ohne decke und bloß einem kissen ![]()
zum glück hab ich mir eins mitgebracht, ebenso vorhanden isn schreibtisch, nen waschbecken, n telefon, n sessel und nen stuhl, und soweit ich das bruteilen kann hatter auch klimma, aber die scheint nich anzusein, grade.
klos und duschen befinden sich aufm flur gegenüber. duschen haben vorhänge und klos sind natürlich absperrbar, aber dennoch drei oder vier nebeneinander.
der flur und auch das badezimmer sind klimatisiert, vorm bad steht außerdem nen wasserspender, wie man ihn aus dem tv kennt.
bevor ich richtig ausgepackt habe, erstmal dee laptop eingeschmissen und w-lan angemacht, obowohl man das eigentlich nich soll, kurz email gescheckt und geschrieben und dann kurz n bissel früchstück im gorcery store für morgen besorgen
ausbeute: 12 dosen cherry coke, kool aid kirsch (oh yeeeeah), ne schüssel, löffel, lucky charms (fuck yeah!!) und milch.
wieder angekommen- angemerkt sei, dass ich immernoch nich so recht geschlafen habe- bissel ausgepackt, bissel gesurft, dann anruf von zuhause, bzw mehrere versuche, weil man mich mit unserem telefon kaum verstehen konnte.
ausgepackt und eingeräumt. ne folge angel geschaut und dann machte der lappi schlapp, und der converter passte aufgrund des zu dicken anschlusses nicht rein, also plan für morgen entweder adapter holen oder akku.
nach angel schlafen gegangen unr relativ schnell weggeratzt, kissen fehlen dennoch n bissel.