Meine Vorlesung bei Walter Metz war zweigeteilt, die Universität hatte ein Meeting einberufen, weil es pläne gibt Vorlesungen in Montana zu standartisieren. Darum nutzen wir die erste Stunde um uns in Vorbereitungen auf kurze Präsentationen jeweils zu Undergraduates(also Leuten ohne Abschluss) und Graduates(Leute mit Bachelorabschluss) zusammen zu tun. Ich glaube ich habe noch nicht erwähnt, dass dieser Kurs in gewisser Weise ein Versuch ist undergradutes und graduates gleichermaßen unter einem Dach zu unterrichten. Jedenfalls hab ich dann auch n paar graduates mal kennen gelernt und es waren schon n paar sympathische bei. am ende sollten die undergrads dann nen rankin erstellen mit welchen grads sie an ner präsentaion werkeln möchten.
in der zweiten hälfte kehrte dann walter zurück und machte mit dem stoff weiter, den er etwas komprimieren musste.
dann zurück aufs zimmer und n bissel mit der schwester telefonieren und auf die nächste vorlesungvorbereiten, weil montags immer popquizzes anstehen.. überraschnderweise hatte ich nen a-… und wie auch beim letzten mal, hab ich das gefühl diesmal nich so gut abgeschnitten zu haben, wird vlt diesmal was im b bereich… auch nicht weiter schlimm, weil es jede woche ne neue chance gibt.
dann wieder aufs zimmer und an irgendwas arbeiten und surfen.um ca. 17 uhr gehen wir essen, weil wir heute im procrastinator den film „the fall“ sehen wollen.
hier die seite zum film:http://thefallthemovie.com/ da kann man auch den trailer sehen.
lee pace (piemaker aus pushing daisies) spielt die hauptrolle und der dude, der „the cell“ gemacht hat führt regie.der trailer sah phantastisch aus.
der film war eher durchschnittlich. die bilder waren indeed sehr schön, dafür fehlt es an der story -wie so oft bei visuell atemberaubenden filmen – an biss und dem gewissen etwas. der regisseur versucht an einigen stellen halt zu deutlich etwas, was ihm aufgrund der story schwächen nicht gelingt.
Kurzzusammenfassung: ned leeds liegt im krankenhaus und kann aus irgendwelchen gründen seine beine nicht bewegen. sehr nah am krankenhaus liegt ein waisenhaus, das von nonnen betreut wird oder ein kinderkrankenhaus, das wird nicht ganz deutlich. jedenfalls ist eine der insassinnen des krankenhaus/heims ein kleines spanisches mädchen, dass sich den arm gebrochen hat. es besucht also den verwundeten mann und er beginnt ihr eine geschichte zu erzählen, die recht merkwürdig ist. mim prinzip handelt es sich um eine geschichte einer gruppe märchenhafter figuren, die als gemeinsames ziel die rache an einem despoten wollen und schwören diesen zu töten. die geschichte wird jeweils in teilen erzählt und alterniert mit krankenhaus ereignissen. der geschichtenerzähler ist depressiv und suizidal und nutzt das mädchen in soweit aus, dass er ihr geschichten erzählt und sie ihm im endeffekt morphium besorgt… klingt verstörend ist es auch. das mädel klaut also die drogen für ihn und er erzähllt weiter. aber wird schläfrig. der zuschauer denkt, dass er sich ein zu große dosis gegeben hat, das stellt sich jedoch als falsch heraus… er wird depressiver und somit wird auch die erzählte geschichte düsterer und gewalttätiger..,. sein lebenswille schwindet und das mädchen will ihn durch weitere pillen helfen, sie stürtzt dabei aber… so dass er realisiert, dass es ein fehler war das mädchen auszunutzen. er ist jedoch immer noch depressiv und nun ist er es, der das mädchen am krankenbett besucht, dennoch wird seine geschichter immer düsterer und hoffnungsloser, was das mädchen unendlich traurig stimmt und arg zum weinen bringt und sie ihn anfleht die geshichte positiver zu erzählen. er kann dies jedoch nicht, und so kommt es dass nacheinander einer nach dem anderen auf grausame weise stirbt….
seine depression rührt auch durch das verlassen seiner freundin…und man merkt, dass er den verlust im erzählen „verarbeitet“. das mädchen kriegt fast einen nervenzusammenbruch und bittet inständig, dass die geschichte nicht so endet und sich de rmann nicht aufgibt… es kommt zum kampf gegen den despoten, den der protagonist und geschichten erzählt auch verliert… oder so scheint es… denn durch das flehen, wird doch noch gewonnen. ( n bissel inkonsequent, weil ein film der konsequnt pessimistisch zu ende ginge hätte auf mich etwas mehr gewirkt) aber nach dem ende der geschichte geht der film noch weiter und macht noch einige faxen….insgesamt ist der film zu lang, es gibt eine unnötige szenen und längen…es gibt eine reflexion auf das medium kino selbst, durch den rahmen eines stummfilms am anfang und ende …. der dialog wird dadurch authentischer, dass das mädchen wirklich spanisch ist und spricht wie ein kind und nich wie ein studierter( ich blicke in deine richtung dakota fanning), dass äußerst sich darin, dass sie dinge und sätze wiederholt oder unverstehen deutlich macht und eben nicht perfekt geschriebene dialoge wieder gibt.
die schauspielerei ist so la la… lee pace macht nen astreinen job. aber die figuren in der erzählung,
sind alle klischees, eindimensional und spielen eher schlecht als recht…. das kann man natürlich durch die natur der narration erklären und dem fakt, dass die geschichte einem kind erzählt wird, aber dennoch ist das irgendwo eine schwäche des films, die die schwächen in der story noch deutlicher ans licht bringen. naja, es war ne erfahrung wert, aber ob ich den noch mal gucken muss/will is fraglich.
chase, johanna und ryan, die mit waren, waren glaub ich eher weniger begeistert… hihi. egal. kann man mal machen.
nach dem film chillen chase, ryan und ich n bissel bei ryan… und reden. chase verabschiedetet sich um 21 uhr, weil er noch irgendwelche aufgaben einreichen muss…
ryan und ich gucken noch bis halb 1 allerhand late night und random tv kram und unterh