Ja, ich war schon wieder im Kino. das passiert schon mal einmal die woche oder öfter. diesmal haben chase und ich uns role models angeschaut.
hier der trailer:
ein film an dem unter anderem paul rudd mitgeschrieben hat (bekannt als u.A. Phoebe’s Verlobter in den letzten Friends Staffeln). Außerdem mit dabei seann william scott (stiffler aus american pie) sowie der typ der mclovin in superbad gespielt hat. und viele, viele andere leute, die aus judd apatow filmen (beim ersten mal, die 40 männlich single, sucht, superbad und nie wieder sex mit der ex) bekannt sind ( zum beispiel der asiate, rudd selbst, die leiterin der großer bruder/kleiner bruder organsiatio, usw.)
aber es handelt sich hier nicht um einen apatow- film, obwohl es so wirkt.
der film war wirklich witziger als erwartet, vorallem oneliner und paul rudd’s performance tragen entscheidend den film. aber auch der kleine schwarze junge, der schimpfwörter benutzt wie ein seemann und unerwarteterweise auch die rollenspielthematik, die durch den nerd-charaktere eingebracht wird überzeugen.
insgesamt also durchaus lohnenswert für leute, die apatow filme mögen, wenngleich für mich immernoch zack and miri den titel witzigster film de sjahres hält.
Nachdem ich mehr oder weniger ausgeschlafen habe, stehe ich um 11 oder so auf (Sam von Nebenan weckt mich wieder durch sein Football gucken und sein neanderthalerhaftes Verhalten). Wecke ich wiederum Johanne wir frühstücken und wecken Ryan (um 12 uhr).
Letzte Woche hatten wir ja schon überlegt Golfen zu gehen, aber aufgrund von Unikrams wollte ich das dann doch verschieben, also war heute der tag dafür. Und flugs waren wir in ryans auto. ich habe erstmal das ganze etwas „aufgeclassed“ in dem ich mein schicket hemd und die schicke hose auftrug.
nach einigem etwas verwirrten rumfahren fanden wir dann auch brigder bowl golf. und fragten nach, ob wir loslegen könne. aber wir mussten irgendwie noch eineinhalb stunden verplenpern bis wir auf den court konnten, weil wohl bereits zu viele spieler da waren.
also übten wir erstmal ne gute drei viertel stunde den abschlag. schnell stellte sich heraus, das ich nicht so das talent zum golfen hatte. weil ich weder haltung noch schwung noch balltreffen richtig hinbekam, dennoch macht es schon spaß und ist anstrengender als gedacht. dannach übten wir noch das putten. um 3 durften wir dann schließlich richtig spielen. 9 löcher, 28 dollar pro person(spiel plus golfkart) und 2 stunden, laut denen bis man die löcher durchhat.
hier mal nen video vom bälle besorgen:
und golfkart fahren ist mal wirklich nur awesome! ryan und ich haben uns eins geteilt und johanne is in nem anderen gefahren. aber ich hatte immer das gefühl wenn ryan die kurven sehr schnell nimmt, dass das kart umfällt. auch ich bin es ab und an bissel gefahren konnte aber die geschwindigkeit nich so recht kontrollieren und ryan dachte wohl manchmal, dass wir gegen nen baum fahren. sind wir aber nie.
hier mal nen video:
auch beim richtigen spielt merkte ich dann, dass golfen zwar spaßig ist, aber ich nich unbedingt gut bin. ich konnte den ball selten richtig treffen oder weit weg hauen. und das spiel an sich ist relativ auslaugend und müde machend. anders als ich das dachte, dennoch riesen spaß. und ne super erfahrung. nach 7 löchern wurde ich auch richtig schlapp. mein bestes loch war mir 8 schlägen und sonst wars so zwischen 12 und 18 . Wir haben dann gute drei stunden für die neun löcher gebraucht. achja, meine hände haben auch ziemlich weh getan… ich hätte mal handschuhe mitbringen sollen und meine kostbare 6 euro sonnenbrille ist auch in meiner tasche implodiert .
dann zurück zur residence hall essen fassen, bissel chillen und um 9 ins kino.
high school musical 3. *sing* we’re all in this together !
im carmike kino… wie sich herausstellte waren wir die einzigen drei personen zur 9.30 Uhr vorstellung. a) bozeman is eh ne recht kleine stadt, b) geht die zielgruppe um die zeit sicher kaum noch ins kino.
also konnte wir bei gebuttertem salzigen popcorn und softdrinks den film schön mit ironischen kommentaren versehen schaun. good times.
wobei die ersten beiden teile von den songs her besser gefielen. immerhin gibt es eine unglaublich gigantomane choreo mit den sharpay und ihrem bruder, die epilepsie und reizüberflutungsgefährlich ist.
wieder in der residence hall chillte ich noch bei ryan und wir bestellten papa jones pizza, mit jalapenos und tomaten und für ihn salamipeperoni und schauten über hulu.com John carpenter’s „the thing“ den ryan wohl eine zeitlang mehrmals täglich geguckt hat. ich fand ihn okay, nichts weltbewegendes oder so.
hier also die bilder, darunter einige bilder, die beim durch die stadt fahren entstanden sind und golfbilder
Durch Zufall entdeckte chase über fandango.com, dass das Kino an der mall wohl doch W. spielt. Hierbei handelt es sich um oliver stone’s neuestes werk, bei dem jeder nach anschauen des trailers dachte… „herrje, das wird episch witzig.“
also stürmten wir die 18 uhr vorstellung fuhren mit chases „battle chaser“ wie ich sein auto einfach mal nenne zur mall. das mall kino ist auf jeden fall das größte in bozeman und hat so 15 sälle glaub ich. die preise sind aber auch etwas teurer als im carmike (campus square 8).
der film war überraschender weise recht fair und solide. ich würde ne gute 2- geben.
der film springt in der zeit herum, beginnt in den 2000er und springt dann in die college zeit von bush zurück, die seine determiniertheit zeigt in der collegeverbindung aufgenommen zu werden, aber auch, dass er noch keinerlei anstalten macht in die politik zu gehen. in zeitsprüngen wird dann erleutert, warum bush handelt und ist wie er ist. vom trinkenden rowdyhaften collegerüppel zum wiedergeborenen determinierten christen, der eine klare auffassung von schwarz/weiss und gute böse denken als moralkompass benutzt und seinem bauchgefühl eher vertraut als seinem kopf. der film zeigt die vielen gescheiterten versuche „ehrlicher“ arbeit nachzugehen, ämter in der politik zu bekleiden, versuche mit frauen und alkohol, die daneben losgehen. träumen und hoffnungen, die kehrtwendung durch das finden einer neuen religion, die motivation den vater zu beeindrucken und das zuende zu bringen was er nie geschafft hat und es schließlich selbst nicht zu schaffen, geschwisterrivalitäten, die aber doch hauptsächlich off camera stattfinden, usw. der film endet glaub ich kurz vor der zweiten amtszeit, da vom wahlkampf keine rede ist, aber die „mission accomplished“ rede schon gegeben wurde. unterbrochen wird der film auch von einigen baseball „traumsequenzen“ oder tagträumereien.
schauspielerisch sind einige echt gute vorstellungen dabei. die dame die condy spielt erkennt man nich wieder, es ist wirklich als wäre condys geist in sie gefahren. gespielt wird die von dieser jungen dame, die ich beim besten willen nicht als sie identifizieren konnte: http://www.imdb.com/name/nm0628601/ …. ihre bekannteste rolle bisher dürfte wohl neben tom cruise in mission impossible II gewesen sein.
richard dreyfuss als dick cheney war auch unheimlich authentisch, man hatte das gefühl, dass er einem jeden moment ins gesicht schießen würde oder einen geheimen masterplan aushecken würde.
elizabeth banks wächst relativ authentisch in die rolle der immerlächelnden laura bush rein, die aber oft im hintergrund bleibt und nur manchmal beratend agiert.
josh brolin spielt einen unglaublich „spot-on“ ‘nen bush und man erkennt ihn vorallem in den späteren jahren deutlich wieder, was seinen sprachduktus und den bush der medien angeht.
colin powell wird als einzige wirklich moralische und dem irakkonflikt sich gegenüberstehende figur um kabinett gezigt und sticht somit klar hervor.
der film ist weniger witzig als man erwartet. es gibt zwar moment, die gewollt oder ungewollt witzig sind (bush will sich besoffen mit dem vater prügeln oder nennt rumsfeld rumi oder sagt in einem späten moment des films, das dieser auf einem anderen planeten lebe, oder wird zwei mal interviewed und dabei bloßgestellt, weil er unvorbereitet ist), aber trotzdem ist der film wirklich weniger kontrovers oder unfair als man es vlt erwartet hätte. zugegebenermaßen hätte stone vlt noch n paar jahre warten können bis er dieses thema anpackt, weil der film etwas unfertig wirkt oder wie eine reihe von etwas unzusammenhängenden vignetten oder skits.