Hairspray

4 12 2008

Einen Tag vor der Abreise nach Seattle haben Johanne, Jean maxime und ich uns karten für Hairspray im Brick breeden fieldhouse, dem basketballstadium, dem wir wohl freitag für ein frauenbasketballspiel einen besuch abstatten werden und da ein Musical in Amerika sehen auf meiner To do liste stand, zögerte ich kaum und rekruitierte die beiden.

um 18.45 uhr machten wir uns also auf den weg, damit wir nich zu auch zeitig an und reinkamen, was aber kein problem war.

um 1930 ging es dann auch los. baltimore im jahr 1962 also. es hat uns allen ziemlich gut gefallen und es gab auch zwei äußerst catchige songs, die auch schon recht früh im verlaufs des stücks gespielt wurden:

I can hear a bell

unten anderem gabs einen vorfall, der so wohl nicht geplant war: in einer szene zwischen vater und mutter, brachen die beiden in stilles gelächter aus, was auch das publikum dutlich unterhielt, weil eine so wohl nicht geplante dialogzeile stattfand, ein rein in jiddisch nämlich. sehr witzig die ganze situation

good morning baltimore

es war wie erwartet witzig, bunt, kitschig, schmalzig, catchy und laut.

aber, obwohl es wohl ein stück gegen segregation war, kamen erstaunlich viele tiraden gegen schwarze auf. natürlich muss man das setting beachten (1962) und das ganze war natürlich im ton dieser zeit gehalten und auch sonst bekamen einige minoritäten eine mit….

die mutter der hauptfigur wurde auch hier von einem dude gespielt und stahl so manche szene.

es durfte während der vorstellung auch nicht photgraphiert werden, sonst wären ein paar schöne photos enstanden, aber zum ende hin, hab ich noch sneakymässig ein paar mal abgedrückt.

good times, hat sich gelohnt.

als ich wieder heim kam, klopfte ryan an der tür. er hatte am selben tag ein riesenpaket von zu hause bekommen. inhalt: alles. haha. von tee, keksen, duschkram, candy, zahnseide, wurst, film, und reh-jerky (yuck!) waren auch kleine geschenke von seiner familie dabei.

ich bekam einen hut der detroit pistons (basketball team aus michigan, ryan’s heimatstaat) und johanne bekam ein mayville shirt (seine heimatstadt). very nice und auch mit keksen wurden wir versorgt…. lecker….

und unterhaltsam, weil sein vater auch die kekse dekoriert hat und er laut ryan einfach das draufgemacht hat, was er grade selbst gegessen hatte… darum kamen bretzelstücke  und ganze schokoladenstücke auf die kekse (i kid you not). wir haben dann noch die daily show und colbert geguckt und dann in unsere respektiven zimmer zurückgezogen.

ps: hier also die bilder. alle verwackelt weil ohne blitz und sich die leute bewegt haben. ahahahhaha

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2 Antworten

4 12 2008
Gosia

Jetzt musst du nur noch einem Bären begegnen. You can make it happen´ – believe in it! Harhar!

5 12 2008
Phil

Ah, Frauenbasketball … neben Boule vielleicht die langweiligste Live-Sportart … nehme dir irgendwas mit, um dich zu beschäftigen. :P

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